Allgemein

Musikalische Sprachförderung in Willkommensklassen

Pilotprojekt des Landesmusikrats Berlin gestartet

Der Landesmusikrat Berlin hat mit dem Pilotprojekt „Musikalische Sprachförderung in Willkommensklassen“ ein Modell zur kulturellen, sprachlichen und sozialen Integration geflüchteter Kinder in Berlin entwickelt, welches nun seine Arbeit aufgenommen hat.

Das Projekt entstand im Dialog mit der Landesmusikakademie Berlin, der Universität der Künste Berlin und dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg.

Über einen Zeitraum von einem Schulhalbjahr wird an zwei Grundschulen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg (Rudolf Hildebrand Grundschule und Bruno Bürgel Grundschule) musikalische Sprachförderung durch ausgebildete Rhythmische ErzieherInnen angeboten. Auf das vorgegebene Curriculum in den Willkommensklassen wird bei der Gestaltung ebenso Rücksicht genommen wie auf die kulturellen Identitäten und Fluchterfahrungen der Kinder. Eine kleine Aufführung für die Eltern und Freunde der SchülerInnen wird das Projekt abschließen.

Die auf vielen Ebenen enge Verbindung von Musik und Sprache wird im Zusammenhang mit der Therapie von Sprachproblemen seit Jahren wissenschaftlich erforscht. Ganz praktisch etabliert ist in diesem Feld die Arbeitsweise der Rhythmisch-musikalischen Erziehung (Rhythmik), die an der Berliner Universität der Künste mit einem eigenen Studiengang vertreten ist.

Rhythmik verbindet Sprache, Musik und Bewegung in künstlerisch-pädagogischen Gruppenprozessen in Wechselbeziehung zueinander. In interkulturellen Liedern können die Kinder sich ausdrücken und improvisieren, Verse, Fingerspiele und Tänze verbinden Sprache mit Bewegung und Musik.

Mehr Informationen unter: https://www.landesmusikrat-berlin.de/Musikalische-Sprachfoerderung.725.0.html

Kontakt: presse@landesmusikrat-berlin.de

Nomfusi

Soul, Motown & Jazz aus Südafrika
(+ DJ Globalution)

Am 19. März 2017 um 19 Uhr im Auster Club

Das lang erwartete erste internationale Album „African Day“ kam im Herbst 2016 auf den deutschen Markt, feat: Leee John.
Dank ihrer unglaublich kraftvollen Stimme und elektrisierender Bühnenpräsenz hat sich NOMFUSI bereits innerhalb von 6 Jahren zu einem der gefragtesten Talente Südafrikas entwickelt und steht auf großen Bühnen mit über 20 internationalen Tourneen bei renommierten Festivals gepaart mit umjubelten Gastauftritten mit Jazz Legende Hugh Masekela, Lionel Richie, der Kelag Big Band und Moop Mama: z.B. WOMAD in England, mit Angelique Kidjo beim Afrikadey Festival in Kanada, mit über 8000 Leuten bei FMM Sines in Portugal, Bushfire Festival in Swaziland, Lugano Jazz Festival. Vor kurzem eröffnete sie für Superstar Lionel Richie beim „Stimmen Festival“ in Loerrach.
Sie wurde gewählt, den Charakter der jungen Miriam Makeba in dem lang ersehnten Film darzustellen, der vom Leben von Nelson Mandela handelt: „Long Walk To Freedom“ (2013).
Die autodidaktische Sängerin & Texterin mit 4 Nominierungen für Ihre beiden Alben sprechen für sich: South African Music Awards in der Kategorie Bestes Video, sowie „ Best African Adult Album“. Metro FM Award in der Kategorie bestes „Afro Pop Album“ und „Beste weiblich Künstlerin“ und bei den Top Ten der steigenden Stars auf ETV Showbiz Bericht in Südafrika und hat mehr als fünfzig Medien-Veröffentlichungen, z.B. Drum (5 Sterne fürs Debüt-Album), Rolling Stones Magazine, Cosmopolitan, Glamour und Destiny, mit Cover von High Flyers, Mango Juice, The Sowetan Zeitung. Chris Blackwell, Damian Rafferty u.v.a. schrieben über sie.

Sie wurde 1988 im Township KwaZhakele bei Port Elizabeth Ostküste Südafrikas geboren von der Sangoma-Medizinfrau Kwazibani, mit einer Gabe für die Musik. NOMFUSI begleitete sie als Kind zu den wöchentlichen Sangoma-Ritualen „Intlombe“, bei denen sie durch stundenlanges Singen und Tanzen ihre Musikalität entwickelte. 1998 wurde NOMFUSI tragisch verwaist im Alter von zwölf, als ihre Mutter an HIV/AIDS starb. Ihre Tante nahm sie auf, verstarb aber 3 Jahre später am selben Virus.
Mit bemerkenswerter innerer Kraft stellte sich NOMFUSI der Situation. 2007 wurde sie entdeckt, als sie auf der Bühne eines Restaurants sang. 2009 veröffentlicht Universal Music Nomfusi´s Debutalbum „Kwazibani“ eine Hommage an ihre an Aids verstorbene Mutter.
Nomfusi´s Songs beinhalten eine starke Botschaft gepaart mit fröhlichen Rhythmen. Sie wollte nie ein Opfer der Umstände sein und in Selbstmitleid versinken. Mit einer bewundernswerten Stärke und einem unermüdlichen Glauben an sich selbst, kämpft sie sich aus der Armut und dem Elend und steigt auf zu Südafrikas neuer Soul Sensation und glänzendem Stern am Musikhimmel.

Ihre Lieder ermutigen dazu, die Dinge selber in die Hand zu nehmen und nach vorne zu blicken. Ihre Mutter lehrte ihr sich selber zu lieben und zu schätzen, so dass nichts auf der Welt die Macht habe sie zu Grunde zu richten.

Sie leistet viel Outreach-Arbeit an Schulen für schutzbedürftige Kinder in Soweto, Swasiland und Malawi und war bereits dreimal auf der Podiumsdiskussion des jährlichen Symposiums an der „Afrikadey“, Festival in Calgary, Kanada um über die Rolle der Frauen & Kunst in Afrika zu diskutieren und ist Botschafterin für MES, ein NPO mit Sitz in Hillbrow geworden, die Obdachlosen hilft wieder auf die Beine zu kommen.

Die Seele von Mama Afrika trifft Motown und Soul und heraus kommt ein großes Feuerwerk.
Der 1,50m großen Sängerin mit der großen Stimme werden Weltstar-Qualitäten nachgesagt.

Line up:
Nomfusi Gotyana: voc
Sebastain Gieck: bass
Virna Nova: guitar
John Amoako: keyboard
David Woehrer: drums

 

Auster Club, Pücklerstrasse 34, 10997 Berlin
https://www.facebook.com/events/1845095375759689/

Ebo Taylor

Afrobeat, Jazz, Funk aus Ghana
(+ DJ-Support Matar)

Am 7. Februar 2017 um 19 Uhr im Bi Nuu

Bereits in den 50er Jahren gründete Ebo Taylor in Ghana seine erste Band und elektrisiert sein Publikum seit 60 Jahren. Heute gilt der 80ig jährige Gitarrist als der Urvater der afrikanischen Highlife-Musik.
Seine Konzerte sind ein wahres Feuerwerk von Energie und musikalischer Extraklasse, und er ein Pionier der Verschmelzung von Tradition und Moderne.
Er beeinflusste viele Afrikanische Künstler, darunter auch der junge Fela Kuti und arbeitete mit unzähligen Bands, z.B. Ghana Black Star Band, Uhuru Dance Band, Apagya Show Band, uva.
Zu Beginn der 80igern geriet er für ca, 30 Jahre in Vergessenheit und triumphierte seine Rückkehr 2010, dass er mit seinem epochalen Album „Love And Death“ feierte.
2014 war Ebo Taylor der erste Musiker in Ghana, der mit dem afrikanischen Genius Award „Kwame Nkrumah“ ausgezeichnet wurde.
Mit über 150 Konzerten in den verschiedensten Ländern, überzeugt Ebo Taylor auf der Bühne mit Erfahrung und einer Unvergleichbaren Liebe zur Musik. Als Sänger, Gitarrist, Bandleader und Produzent hat Ebo Taylor bereits Geschichte geschrieben. Mit einer Mischung aus traditionellem Ghanaischem Material, AfroBeat, Jazz und Funk erobert die Gitarristen-Legende mit seiner magischen Stimme und seinen funky Highlife-Gitarren die Welt.

 

Bi Nuu, im U-Schlesisches Tor, 10999 Berlin
Vorverkauf: 18,-€ zzgl Gebühr
https://www.facebook.com/events/1621237914845053/
https://www.binuu.de/events/2017-02-07-ebo-taylor

Vergabe von Übungsräumen und Tonstudioterminen 2017

Aus der Senatsverwaltung für Kultur und Europa erreichte uns folgende Mitteilung:

Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa vergibt in 2017 Aufnahmetermine im Tonstudio derArt (im Haus der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf) sowie Musikübungsräume auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof an kreative, förderungswürdige Berliner Musikgruppen bzw. Musikerinnen und Musikern.

Detail-Informationen sowie den Zugang zum elektronischen Bewerbungsverfahren finden Sie ab sofort auf unserer Internetseite.

Vergabe von Aufnahmeterminen

Vergabe von Übungsräumen

 

Die Bewerbungsfrist endet am 15.2.2017 um 18.00 Uhr.

 

Die besten Wünsche zum Neuen Jahr 2017

 

2016 war ein ereignisreiches Jahr. Für jeden Einzelnen und für uns als Gesellschaft. Politische Umbrüche lassen die nahe Zukunft sehr unkalkulierbar erscheinen, aber letzlich sind diese Zeiten nicht viel anders als die letzten Jahre – als ereignislos empfunden wird das Leben meist dann, wenn es uns nicht direkt und unmittelbar betrifft. Aber viele der jetzigen (und der noch bevorstehenden) Veränderungen  haben sich in den letzten Jahrzehnten schon vorbereitet und angekündigt. Durch die welweite Vernetzung der Wirtschafts- und Kapitalströme, die immer schneller werdenden Produktionszyklen, die Möglichkeit, jeden Unsinn in sekundenschnelle zu verbreiten, ungefiltert, ungeprüft, und leider musste ich in den letzten Jahren feststellen, auch von weiten Teilen der Print und Rundfunkmedien. Auch hier ist der Druck des (finanziellen) Erfolges deutlich spürbar. Da werden Meldungen ungeprüft übernommen und weiterverbreitet. Da ich mich seit Jahren (durchaus kritisch) mit der GEMA beschäftige, konnte ich erleben, wie Halbwahrheiten als Tatsachen verbreitet wurden, die einer (früher üblichen) Überprüfung der Fakten und Hintergründe nie standgehalten hätten. Ich verstehe, daß auch Journalisten Geld verdienen müssen, und das das in der heutigen Zeit um einiges schwerer geworden ist. Aber sollte jemand zur Feuerwehr gehen, wenn er die Hitze nicht verträgt und zudem noch wasserscheu ist?

PROFOLK ist seit Jahren kompetenter Ansprechpartner für Fragen rund um die Musik, sei es für Veranstalter, Musiker oder Musikbegeisterte. PROFOLK ist ein gemeinnütziger Verein, dem man/frau auch beitreten kann. Warum sollte man/frau Mitglied in einem solchen Verein werden? Weil wir gemeinsam mehr erreichen können als als Einzelne, weil die „sozialen“ Netze auch positiv genutzt werden können, weil es immer weiter geht und wir es in der Hand haben, welche Richtung wir einschlagen wollen, welchen Weg wir gehen wollen.  Weil wir „unserer“ Musik eine Stimme geben können. Je mehr wir sind, umso mehr werden wir auch gehört. Erfreulicherweise sind in den letzten Jahren viele Ohren offener geworden für das von uns (PROFOLK) vertreten Genre, nicht zuletzt, weil auch in anderen Bereichen der Musik und überhaupt der Kultur viele (nicht immer positive) Veränderungen stattfinden und die Erkenntnis Einzug hält, daß Abgrenzung nicht nur den eigenen Erfahrungsschatz einengt, sondern daß nur gemeinsam für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Kultur als Ganzes, ohne Wertung des Einen gegenüber dem Anderen, konstruktiv gerungen werden kann.

Unsere besten Wünsche für das Jahr 2017

Maik Wolter

PROFOLK ist Mitglied im Deutschen Musikrat, als Landesverband PROFOLK Berlin im Landesmusikrat Berlin und assoziertes Mitglied der Berlin Music Commission

Paul Tiernan & John Lester (IRL/USA)

Songs zwischen Folk & Jazz

Am 6. November 2016 um 20 Uhr in der Alten Bahnhofshalle Friedenau

Paul Tiernan – Gesang / Gitarre
John Lester – Gesang / Kontrabass

Sie sind jeder für sich besondere Musiker, Songschreiber und Sänger.
Als Duo aber sind sie herraussragend, mit zwei großartigen Stimmen und
instrumentaler Virtuosität so gut wie ein ganzes Jazzquartett…
Für John Lester ist dies das dritte und für Paul Tiernan das vierte Konzert
in Friedenau – Qualität ist somit garantiert!

Hör- und Sehprobe: www.youtube.com/watch?v=77mufLxRGzg

 

Folk und Weltmusik in der Alten Bahnhofshalle Friedenau
Bahnhofstr. 4a-d, 12159 Berlin-Friedenau

Eintritt: 14€ / ermäßigt 10€

Vorbestellungen unter Tel. 030-8560 4818 oder an fbarniske@t-online.de

Celtic Guitar Journeys

Am 1. November 2016 um 20:00 in der Passionskirche

Celtic Guitar Journeys ist ein neues Projekt der drei gestandenen, international gefeierten Akustikgitarristen Soïg Sibéril (Bretagne), Dylan Fowler (Wales) und Ian Melrose (Schottland). Sie zelebrieren ihre keltischen Wurzeln in einer einzigartigen Musik, die aus den drei verschiedenen keltischen Traditionen und vieler anderer Genres schöpft. Nach ihrem Debütkonzert beim renommierten Festival Inter-Celtique in Lorient und einer Tournee durch Wales präsentieren sie jetzt auch in Deutschland ihrer ersten gemeinsam CD Celtic Guitar Journeys.

Passionskirche, Marheinekeplatz 1, 10961 Berlin

Abendkasse: 23€ / ermäßigt 17€
Vorverkauf: 21,50€ / ermäßigt 16€

http://www.koka36.de/celtic+guitar+journeys_ticket_77077.html

Tickethotline: 030 – 61 10 13 13

Profolkmitglieder, die sich direkt bei Ian per eMail (info@ianmelrose.com) die Karten für das Berlin-Konzert reservieren, bezahlen den Preis ohne Vorverkaufsgebühren d.h. 18€ /ermäßigt 13€.

weitere Tour-Termine:
Mi 2. Nov: Oberhausen, Gdanska    www.gitarrissimo.org
Do 3. Nov: Osnabrück, Lutherhaus  www.lutherhaus.info
Fr 4. Nov: Neustadt, Wespennest     www.kulturverein-wespennest.de

Noura Mint Seymali

Psychedelic Desert Blues aus Mauretanien

Am 27. Oktober 2016 um 20 Uhr im Lido

Mit ihrem Debütalbum „Tzenni“ (Glitterbeat, 2014) stürmte die Tochter der legendären Dimi Mint Abba, der „Diva of the Desert“, auf Platz 1 der World Music Charts Europe und wurde von Vice/Noisey als „The best psych / blues album of the year“ ausgezeichnet. Ihre Band vermischt psychedelisch hypnotischer Grooves mit klassisch, mauretanischer Elementen. Traditionelle Instrumente wie die Ardine (9-seitige Harfe, die nur von Frauen gespielt wird) oder die Tiditine (Langhalslaute wie malische Ngoni) werden durch Schlagzeug, Bass, Gitarre und ihre eindrucksvolle Stimme komplettiert.

http://www.nouramintseymali.com

 

LIDO, Cuvrystr. 7, 10997 Berlin, U-Schlesisches Tor
http://www.lido-berlin.de/events/2016-10-27-noura-mint-seymali
https://www.facebook.com/events/229906404056847/
Abendkasse: 20,-€
Vorverkauf:    17,-€ zzgl Gebühr :
https://www.direct-ticket.de/produkte/61-noura-mint-seymali-lido-am-27-10-2016
http://www.koka36.de/event_site.php?event=64611

2. Berliner Feminale

Das Festival Europäischer Frauenstimmen

Auch dieses Jahr können Sie bei der Berliner Feminale wieder einzigartige Frauenstimmen aus Europa erleben!
Am 15. Oktober 2015 um 20 Uhr in der UfaFabrik Berlin

Freuen Sie sich auf:

die Fendel

Nupelda

Carmen Jaime

Marie Chain

Stella Ahangi

Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen und direkt in der Ufafabrik.

Telefon 030 – 755 03 0 , Email: vorbestellung@ufafabrik.de

http://berliner-feminale.de/

Vive l´Afrique

Das 3. Afrikafestival in Berlin-Lübars

 

im LABSAAL Alt-Lübars 8, 13469 Berlin-Lübars – rolli-gerecht
Bus 222 hält direkt vorm LABSAAL, Anschluß mit U-/S-Bahnen – www.labsaal.de

18.00h Herzlich Willkommen von Maik Wolter & Mahide Lein
18.15h STEFANIE-LAHYA AUKONGO
„Pulakena. Pulakena. Pulakena.“, Spoken Words
18.45h QUEEN MASHIE feat. CHAMU IFREEKA
Afro-Jazz, Pop, Traditionelles mit Mbira & Hosho aus Zimbabwe
20.30h OXANA CHI
Tanzperformance „Psyche“
21.00h RUFFIN NKOY & Band
High-Life, Soukouss, Rumba
22.15h DJ: CHAMU aus Zimbabwe
AfroBeats, Dancehall, Hip Hop n Reggae & Mbira for Relaxation/Chilling

Afrikanisches Essen vom Gasthof Alter Dorfkrug

Abendkasse: 20,-/ermässigt 12,-€
Vorverkauf: 17,- € (zzgl Gebühr) an allen Konzertkassen & online http://koka36.de

https://www.facebook.com/events/1704095249847657/

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